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"Mit meinem Puma 3 kann ich alle 500 Hektar bewältigen"

Beschreibung

2017 entschied sich Lieven De Pourcq, in einen AVR Puma 3 zu investieren. Wir waren an seinen Motiven und Erfahrungen interessiert.

 

Profile:

  • Name: Lieven De Pourcq
  • Wohnort: Zulte, Machelen (Ostflandern)
  • Funktion: selbstständiger Lohnunternehmer
  • Hektar: ±500/Jahr (verteilt auf 65 bis 70 Kunden, Region Deinze-Gent-Oudenaarde)
  • Alter: 48

 

Hallo Lieven, seit wann nutzen Sie Ihre AVR-Maschinen?
Welche Maschinen haben Sie vorher eingesetzt?


Eigentlich bin ich schon von Beginn an ein AVR-Fan. Ich fahre schon mein ganzes Berufsleben lang AVR-Roder: zuerst mit Zweireihern, einem ARB und einem Mistral, und in den letzten Jahren mit Vierreihern.
Meinen vorherigen Puma+ habe ich 2017 nach drei Saisons gegen einen Puma 3 eingetauscht.

 

Warum haben Sie gewechselt?

Ich habe mich damals für den Wechsel von meinen zwei Zweireihern auf einen selbstfahrenden Vierreiher entschieden, weil ich immer mehr Kunden hatte und daher mehr Hektar abdecken musste (von circa 200 auf 500 ha). Auch die Bodenart dieser Kunden spielte eine Rolle. Die schwereren Böden erfordern eine flexible Maschine und eine speziellere Reinigung. Das bietet mir der AVR Puma.

Auch die Kosten sind entscheidend. Durch meine Entscheidung für einen vierreihigen Selbstfahrer kann ich alle 500 Hektar meiner Kunden selbst abfahren und spare mir dadurch einen zusätzlichen Fahrer.

 

Ich berücksichtige auch die Anforderungen der Verarbeitungsseite. Sie wollen, dass die Ernte schnell vom Feld in die Fabrik kommt, damit sich die Wartezeiten der Lkw-Fahrer verkürzen. Sie sehen es beispielsweise gerne, wenn die Lkw innerhalb einer Stunde gefüllt werden. Mit einem Vierreiher kann ich diese Kapazität erreichen. Ich alleine belade rund 10 bis 12 Lkw pro Tag.

 

Worin liegt der größte Vorteil dieser Maschinen?

Der Motor meines aktuellen Puma 3 hat eine durchschnittliche Drehzahl von 1.100 Umdrehungen/Min. und verbraucht erstaunlich wenig. Ich kann sagen, dass ich früher – je nach Bedingungen und im Vergleich zu 7 Jahren vorher – 80 bis 90 l/ha verbraucht habe und jetzt nur noch 40 bis 50 l/ha. Der Verbrauch hat sich fast halbiert!

Der Motor ist außerdem unwahrscheinlich leise. Es ist eine wahre Freude, in der der Kabine zu sitzen. Anrufer, die mich in der Kabine erreichen, sind meistens erstaunt zu hören, dass ich gerade rode. Weil sie innen nichts von den Motorengeräuschen hören. Das sorgt für Ruhe bei der Arbeit.

Neben dem Motor ist auch die Horizontalstellung des Krautschlägers ein großer Vorteil für mich. Das Kraut wird dadurch auf der kompletten Fläche ordentlich geschlagen, was nicht immer der Fall war.

Außerdem kann die Maschine das geschlagene Kraut dank der beiden Krautrollen sehr gut vom Produktstrom trennen. Ein Mehrwert, der für viel Zufriedenheit bei den Kartoffelverarbeitern sorgt. Das höre ich bei meiner engen Zusammenarbeit mit ihnen immer wieder.

 

Wie würden Sie Ihre Nutzererfahrung beschreiben?

Für mich ist der Puma eine relativ einfach zu bedienende Maschine. Außerdem wird jeder Fahrer beim Kauf einer neuen Maschine zu einem AVR-Fahrertraining eingeladen, wo über alle Möglichkeiten und Rodeeinstellungen des Puma informiert wird. Es ist auch praktisch, dass man dort andere Fahrer trifft. So lernen wir viel aus den praktischen Erfahrungen der anderen. Ein reibungsloser Start ist garantiert.

Das Gute an AVR ist, dass es ein innovatives Unternehmen mit einem familiären Kern ist. Sie arbeiten permanent an hochtechnologischen Verbesserungen der bestehenden Maschinen oder entwickeln komplett neue Maschinen. Dabei orientieren sie sich immer eng am Markt, indem sie uns, den Nutzern, zuhören. Unsere Anmerkungen begegnen uns dann später wieder in der Umsetzung und das ist gut zu wissen.

In Sachen Wartung kann ich sagen, dass die Kosten sehr zufriedenstellend ausfallen. Die Ersatzteile sind schnell ausgetauscht und kosten keine Unsummen.

 

Welche Erfahrungen machen die Kartoffelverarbeiter, an die Sie (oder Ihre Kunden) liefern?

80 % meiner Kunden liefern ihre Ernte direkt an den Kartoffelverarbeiter, nur circa 20 % ernten für die Einlagerung. Im Winter setzen sich die Verarbeiter, Erzeuger und Lohnunternehmen regelmäßig zusammen, um die Rodesaison zu besprechen. Dort hört man dann schon, dass sie mit der Qualität der gerodeten Kartoffeln und des Nettoprodukts zufrieden sind. Ab und an gerät mal ein Stein dazwischen, aber ich kenne keine einzige Maschine, die während des Rodens den Großteil der Steine aussortiert. Es funktioniert also prima.

 

Was könnte an der Maschine verbessert werden?

Eine schwierige Frage, lassen Sie mich kurz nachdenken … Wenn ich etwas anmerken müsste, dann wäre es die etwas kleinere Größe des Bunkerbehälters. Aber andererseits hat er die ideale Größe, um während des Fahrens zu entladen. Darin liegt also ein Vorteil oder ein Nachteil, je nachdem, was man gerade braucht.

Im Prinzip hat der Behälter eine gute Größe. Ich kann dazu also eigentlich nichts Negatives sagen.

 

Welche Träume haben Sie für die Zukunft?

Ich habe den Beruf von meinem Vater gelernt, der – obwohl schon über 70 – immer noch aktiv ist. Ich für meinen Teil würde es schön finden, wenn auch mein Sohn diesen Beruf ergreifen würde. Dann wären drei Generationen nebeneinander im Einsatz. Mein Sohn ist jetzt 15 und übt für den Führerschein der Klasse G. Wer weiß also, was die Zukunft so bringt …

 

Vielen Dank Lieven, und wir hoffen, dass Ihr Sohn bald mit Ihnen arbeiten kann!